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Konzert – Chor und Orchester der Andreaskirche

10. September 20:00

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Ist es nicht etwas großspurig, eine Sinfonie nach Jupiter zu benennen? Nun, es war nicht Mozarts Idee. Tatsächlich kam ein englischer Musikverleger Jahrzehnte nach dem Tod des Komponisten auf den Gedanken.Weil er fand, dass Mozarts letzte Sinfonie zum prächtigsten aller Planeten passt. Göttliche Musik geradezu. Er hatte recht: In keinem Werk dieser Art glänzt der Funke des Genies heller. Mozart schuf ein Gipfelwerk der klassischen Sinfonik. Seine formale und satztechnische Meisterschaft repräsentiert die Quintessenz all dessen, was in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in der Instrumentalmusik möglich war.
20 Jahre später kam Beethovens erstes großes liturgisch gebundenes Werk gar nicht gut an, jedenfalls nicht beim Auftraggeber, Fürst Nikolaus II. Esterházy: „Aber lieber Beethoven, was haben Sie denn da wieder gemacht?!“ Die sechssätzige Messe verstörte die Zeitgenossen, brach sie doch mit allen Konventionen. Zwischen den verhaltenen ersten Takten und dem friedlich ausklingenden Schluss entfaltet der Komponist einen ungezügelten Gefühlskosmos und verknüpft die geistlichen Texte unüberhörbar mit seiner leidenschaftlichen Weltsicht – ein durch und durch Beethoven’sches Werk.

Mit freundlicher Unterstützung von Münstermann Verwaltung und Aengevelt Immobilien
und der Kirche St. Andreas

Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 41 C-Dur, KV 551 („Jupitersinfonie“)
Ludwig van Beethoven – Messe C-Dur, op. 86
Anke Krabbe, Sopran
Katharina von Bülow, Alt
Wolfgang Klose, Tenor
Sebastian Klein, Bass
Chor und Orchester der Andreaskirche
Martin Fratz, Musikalische Leitung
10. September 20:00 - 22:00
120 Minuten, keine Pause
Kirche St. Andreas
Andreasstr. 27, 40213 Düsseldorf
Telefon:
+49 211 82 82 66 22